{"id":561,"date":"2011-06-14T16:32:54","date_gmt":"2011-06-14T15:32:54","guid":{"rendered":"http:\/\/52743371.de.strato-hosting.eu\/?page_id=561"},"modified":"2026-01-19T07:24:01","modified_gmt":"2026-01-19T06:24:01","slug":"rundbriefe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/?page_id=561","title":{"rendered":"Rundbriefe"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rundbrief 1. Halbjahr 2026 mit Einladung zur Mitgliederversammlung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde der G\u00f6ttinger DPG,<\/p>\n\n\n\n<p>in einem schwierigen Umfeld \u2013 mit dem andauernden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, innenpolitischen Konflikten in Polen und grundlegenden Debatten \u00fcber die Zukunft der Europ\u00e4ischen Union \u2013 haben wir 2025 unsere Rolle als Akteur politischer Bildung, kultureller Vermittlung und zivilgesellschaftlicher Vernetzung gefestigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen der Rundbriefe k\u00f6nnen wir leider nicht alle Aktivit\u00e4ten detailliert ank\u00fcndigen. Des vierten Jahrestages der russischen Vollinvasion in die Ukraine werden wir z.B. am Sonntag, den 22. Februar 2026, in einer Kundgebung eines B\u00fcndnisses zivilgesellschaftlicher Organisationen gedenken, ohne dass es jetzt schon einen Ablaufplan gibt (wir werden voraussichtlich um 17.45 Uhr nach vorherigem Friedensgebet und Schweigemarsch mit der Kundgebung am G\u00e4nseliesel starten). Deshalb ist es so wichtig, von m\u00f6glichst allen \u00fcber eine solche verf\u00fcgenden Mitgliedern die Mailadresse zu bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Filmkooperationen mit dem Museum Friedland am 05.02. und 26.02.2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im ersten Quartal eines Jahres k\u00f6nnen wir seit zwei Jahren keine Projektmittel mehr zur Co-Finanzierung unserer Aktivit\u00e4ten aus dem Projekt \u201eAutorenlesungen\u201c einsetzen. Daher sind wir dem Team des Museums Fried-land f\u00fcr zwei Kooperationen mit Filmen des Autorenteams Roland Remus, Sabine Langer und Thomas Kn\u00fcppel sehr dankbar:<\/p>\n\n\n\n<p>a)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Am Donnerstag, den 5. Februar 2026, wird um 18.30 Uhr im Museumsfoyer (Bahnhofstra\u00dfe 2, Fried-land) der Film \u201eZuflucht \u2013 Zuversicht &#8211; Zukunft| 12 Kriegskinder erz\u00e4hlen\u201c gezeigt. Im Anschluss bieten wir ein Gespr\u00e4ch mit dem Autorenteam und einer Protagonistin oder einem Protagonisten des Films an.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film erz\u00e4hlt die Geschichte des nieders\u00e4chsischen Dorfes Essenrode und der dort lebenden Menschen. In das Dorf kamen mit Ende des Krieges 1945 Fl\u00fcchtlinge und Vertriebene, aus Pommern, West- und Ost-preu\u00dfen, Schlesien, dem Sudeten- und Wartheland, dem Baltikum, Bessarabien, Galizien und anderen Regionen der ehemaligen Ostgebiete. In den Folgejahren flohen dann auch Menschen aus dem sowjetisch besetzten Teil Deutschlands und sp\u00e4ter aus der DDR nach Essenrode. Die Zeitzeuginnen und -zeugen, die Generation der Kriegskinder, lassen uns an ihren Herausforderungen, aber insbesondere auch daran teilhaben, wie es ihnen gelungen ist, mit Zuversicht ihre eigene Zukunft und die des Dorfes in die Hand zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>b)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Am Donnerstag, den 26. Februar 2026, 19 Uhr, wird im G\u00f6ttinger Kino M\u00e9li\u00e8s (B\u00fcrgerstra\u00dfe 13) \u201eDie Kraft des Erinnerns\u201c angeboten.<\/p>\n\n\n\n<p>1945 endete der Zweite Weltkrieg und hinterlie\u00df uns\u00e4gliches Leid und tiefe Wunden. Bis heute sind die Auswirkungen dieses Krieges sp\u00fcrbar, sie belasten nachfolgende Generationen und beeinflussen ihren All-tag. Der Dokumentarfilm \u201eDie Kraft des Erinnerns\u201c widmet sich den nach dem Krieg geborenen Generationen und den langen Schatten der Vergangenheit. Er veranschaulicht, wie das Erleben und Handeln von Eltern und Gro\u00dfeltern das Leben ihrer Kinder und Enkel pr\u00e4gt \u2013 obwohl diese den Krieg selbst nicht erlebt haben. Sechs Protagonistinnen und Protagonisten laden auf eine emotionale Reise in ihre Familiengeschichte ein. Dabei werden das Handeln und Erleben ihrer Eltern und Gro\u00dfeltern im und nach dem Zweiten Welt-krieg sowie die daraus entstandenen Familiennarrative beleuchtet. Ihre sehr pers\u00f6nlichen Geschichten zeigen, wie sie ihren Weg des Erinnerns von Vergangenem gestalten und wie es m\u00f6glich ist, Familiennarrative umzuschreiben sowie \u00fcbernommene Verhaltensmuster zu \u00fcberwinden. Der Film beleuchtet die Weitergabe von Traumata an nachfolgende Generationen und deren Auswirkungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Anschluss f\u00fchren wir ein Gespr\u00e4ch mit dem Autorenteam und einer Protagonistin oder einem Protagonisten. Der Eintritt ist auch hier frei. Es bietet sich an, f\u00fcr die Auff\u00fchrung im Kino M\u00e9li\u00e8s Karten vorab zu sichern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mitgliederversammlung am Freitag, den 27. Februar 2026, 19 Uhr, Robert-Koch-Stra\u00dfe 2, 37075 G\u00f6ttingen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zu unserer Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) laden wir auf Freitag, den 27. Februar 2026, 19 Uhr, in die Bibliothek der Kanzlei Menge Noack Rechtsanw\u00e4lte, Robert-Koch-Stra\u00dfe 2, 37075 G\u00f6ttingen, ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tagesordnung schlagen wir wie folgt vor:<\/p>\n\n\n\n<p>1.&nbsp;&nbsp; Er\u00f6ffnung und Begr\u00fc\u00dfung sowie Feststellen der Beschlussf\u00e4higkeit<\/p>\n\n\n\n<p>2.&nbsp;&nbsp; Genehmigung der Tagesordnung und Wahl eines Protokollf\u00fchrers sowie Wahl eines Versammlungsleiters f\u00fcr die<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Tagesordnungspunkte 8. und 9. a).<\/p>\n\n\n\n<p>3.&nbsp;&nbsp; Mitgliederentwicklung und Begr\u00fc\u00dfung neuer Mitglieder<\/p>\n\n\n\n<p>4.&nbsp;&nbsp; Bericht des Vorsitzenden<\/p>\n\n\n\n<p>5.&nbsp;&nbsp; Bericht des Schatzmeisters<\/p>\n\n\n\n<p>6.&nbsp;&nbsp; Aussprache zu den Berichten<\/p>\n\n\n\n<p>7.&nbsp;&nbsp; Bericht der Kassenpr\u00fcfer<\/p>\n\n\n\n<p>8.&nbsp;&nbsp; Entlastung des Vorstandes<\/p>\n\n\n\n<p>9.&nbsp;&nbsp; Wahlen zum Vorstand<\/p>\n\n\n\n<p>a) Wahl einer\/eines Vorsitzenden<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; b) Festlegung der Zahl und Wahl von bis zu drei stellvertretenden Vorsitzenden<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; c) Wahl einer\/eines Schatzmeisterin\/-s<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; d) Beschlussfassung \u00fcber die Zahl und Wahl von Beisitzerinnen und Beisitzern<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; e) Wahl von zwei Kassenpr\u00fcfern<\/p>\n\n\n\n<p>10. Antr\u00e4ge (Antragsfrist: 20. Februar 2026, schriftlich an den Vorstand)<\/p>\n\n\n\n<p>11. Ausblick auf die Jahresplanung 2026<\/p>\n\n\n\n<p>12. Verschiedenes (Anfragen und Anregungen)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vortrag und Diskussion mit Jonas Kolecki \u201eDer schmale Grat zwischen Freude und Frustration. Eine Analyse des deutschen Diskurses \u00fcber einen speziellen Ort zum Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkrieges in Polen\u201c am Dienstag, den 10. M\u00e4rz 2026, 19 Uhr, Galerie Alte Feuerwache, Ritterplan 4, G\u00f6ttingen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unser Referent schrieb noch im November: \u201eEin Sprichwort besagt: Gut gemeint ist nicht immer gleich gut ge-macht. So oder so \u00e4hnlich k\u00f6nnte man die Umsetzung des Bundestagsbeschlusses vom 30.10.2020 zusammen-fassen, der einen eigenen Gedenkort f\u00fcr die Opfer des Zweiten Weltkrieges in Polen postulierte. Schon die Formulierung &#8222;polnische Opfer&#8220; oder &#8222;Opfer in Polen&#8220; ist bis heute Gegenstand leidenschaftlicher Debatten. Auch die Form des Erinnerns war und ist nicht weniger emotional umk\u00e4mpft worden. Baut man ein Denkmal? Ein Museum? Oder ganz etwas anderes? Die Frage, wie man die Resolution des Bundestages von 2020 zum Er-schaffen eines &#8222;Ortes des Erinnerns und der Begegnung&#8220; deuten soll, erhitzt bis heute die Gem\u00fcter in der deutsch-polnischen Community. Kaum jemand scheint zufriedenzustellen zu sein, Ende 2024 war die Frustration gro\u00df, man sprach von Stillstand. Anfang 2025 drohte die polnische Seite gar wieder mit der erneuten Thematisierung von Reparationszahlungen, wenn sich nicht langsam etwas tue. In der Tageszeitung &#8222;Die Welt&#8220; titelte man im Januar 2025 &#8222;Das Problemdenkmal.&#8220; Was ist hier schiefgelaufen? Gab es den 2020 angeblich gefundenen Kompromiss, den Rolf Nikel in seinem Buch &#8222;Feinde Fremde Freunde: Polen und die Deutschen&#8220; (2023) sieht, \u00fcberhaupt jemals?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem die Realisierung eines Denkmals oder sonstigen Zeichens des Erinnerns am Platz der ehemaligen Kroll-Oper gegen\u00fcber dem Reichstagsgeb\u00e4ude durch die Einweihung eines tempor\u00e4ren Gedenksteins im Juni 2025 einen gro\u00dfen Schritt n\u00e4hergekommen ist, scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis weitere konkrete Schritte folgen.\u201c Zumindest werden diese in Gestalt eines Architektenwettbewerbes in einer Entschlie\u00dfung des Bundestages vom 3. Dezember 2025 gefordert. Parallel zur Festlegung des Gedenkortes auf dem Gel\u00e4nde der Kroll-Oper hat der Bundestag das Thema der Schaffung eines Deutsch-Polnischen Haus benannt und fordert dessen Voraussetzungen durch den Erwerb einer Bestandsimmobilie in Berlin zu schaffen, damit ein \u201eOrt der historischen Aufkl\u00e4rung und Begegnung sowie als Zukunftslabor f\u00fcr die Zivilgesellschaften in Deutschland und Polen\u201c realisiert werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Sind nun alle zufrieden? Was ist hier schiefgelaufen? H\u00e4tte man die Frustrationen verhindern k\u00f6nnen? Spannende Fragen an Jonas Kolecki (geb. 1999 in G\u00f6ttingen), der im Master Osteurop\u00e4ische Kulturstudien an der Universit\u00e4t Potsdam und der Universit\u00e4t Warschau studiert. Sein Schwerpunkt sind die deutsch-polnischen Be-ziehungen sowie die polnische Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik. Seine Bachelorarbeit schrieb er 2023 \u00fcber den Konflikt innerhalb der polnischen Regierungen um die Europapolitik zwischen 2015 und 2023. Er ist seit 2017 Mitglied der DPG-G\u00f6ttingen und aktiv im deutsch-polnischen Kontext<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vorstellung \u201eLiterarischer Reisef\u00fchrer \u201eGalizien. Unterwegs in Polen und der Ukraine\u201c von Marcin Wiatr am Montag, den 13. April 2026, 19 Uhr, Galerie Alte Feuerwache, Ritterplan 4, G\u00f6ttingen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Galizien ist fester Bestandteil des Habsburgermythos und Inbegriff weltverlorener Abgeschiedenheit, ostj\u00fcdischer Kulturtraditionen, kakanischer Lebensart und unbeschreiblicher Armut. Auch wenn es das supranationale Gebilde namens Habsburgermonarchie, zu dem Galizien zwischen 1772 und 1918 geh\u00f6rte, nicht mehr gibt, lebt Galizien in der Literatur fort.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Buch \u201eLiterarischer Reisef\u00fchrer Galizien. Unterwegs in Polen und der Ukraine f\u00fchrt an Orte europ\u00e4ischer Geschichte im S\u00fcdosten Polens und im Westen der Ukraine. Die Streifz\u00fcge durch die naturr\u00e4umliche, k\u00fcnstlerische und literarische Landschaft Galiziens von Krakau \u00fcber Tarnow bis nach Brody sowie von Lemberg \u00fcber Drohobytsch, Stanislau\/Iwano-Frankiwsk und Boryslau bis nach Zakopane sind mit Karten und Bildern versehen. Der Historiker und Germanist Marcin Wiatr ruft uns mit seinem Buch ins Bewusstsein, dass Galizien historische Lektionen bereith\u00e4lt, die uns alle in Europa angehen. Seine Buchpr\u00e4sentation wird von Ariane Afsari, Mitarbeiterin des \u201eDeutsches Kulturforum \u00f6stliches Europa\u201c, moderiert.<\/p>\n\n\n\n<p>5<strong>.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vortrag und Lesung \u201ePolen in Augenblicken\u201c mit dem DIALOG-Preistr\u00e4ger Dr. Matthias Kneip am Donnerstag, den 23. April 2026, 19 Uhr, Galerie Alte Feuerwache<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sein Buch \u201ePolen in Augenblicken. Poetische Miniaturen.\u201c hat uns Matthias Kneip bereits einmal in einer Lesung mit Bildern vorgestellt. Wir haben aber noch Stoff f\u00fcr viele weitere Lesungen mit einer poetischen Hom-mage an unser \u00f6stliches Nachbarland, in der Kneip ebenso einf\u00fchlsam wie hintergr\u00fcndig unterschiedlichen Facetten nachsp\u00fcrt. Abseits von Daten und Fakten reflektiert er in Bildern und kurzen, kunstvollen Texten Orte, Begebenheiten und Momentaufnahmen. So reist er mit dem Riesenrad durch die Geschichte Danzigs, hinter-fragt das Gr\u00fcn im Stadtbild polnischer Gro\u00dfst\u00e4dte und nimmt Platz auf dem Krakauer Marktplatz, um den Au-genblick in Worten zu fixieren. Ein tiefsinniges Buch, das die Realit\u00e4t und den poetischen Charme des Landes auf ungew\u00f6hnliche Weise miteinander verbindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Matthias Kneip studierte Germanistik, Ostslawistik und Politologie an der Universit\u00e4t Regensburg. Seit 2000 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt t\u00e4tig, dar\u00fcber hinaus arbeitet er auch als Schriftsteller, Publizist und Polenreferent. F\u00fcr sein Schaffen erhielt Kneip zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 2011 den Kulturpreis Schlesien und 2012 das Verdienstkreuz der Republik Polen, zuletzt 2025 den DIALOG-Preis. Eine Schulveranstaltung ist f\u00fcr den Folgetag geplant.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201e7. G\u00f6ttingen-Thorner Gespr\u00e4che\u201c vom 29. bis 31. Mai 2026 in G\u00f6ttingen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Hintergrund laufen die Vorbereitungen f\u00fcr unsere siebte Veranstaltungskooperation mit der Thorner Polnisch-Deutschen Gesellschaft bereits auf Hochtouren. Inhaltlich wollen wir uns in 2026 mit dem Thema \u201eDesinformation und Verschw\u00f6rungsnarrative\u201c in verschiedenster Hinsicht befassen. Zu unserer Auftaktveranstaltung am Freitag, den 29. Mai 2026, 18 Uhr, im Alten Rathaus in G\u00f6ttingen erwarten wir u.a. mit Jan Tombi\u0144ski den \u201eGesch\u00e4ftstr\u00e4ger ad interim\u201c d.h. Botschafter der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland und mit dem Bundestagsabgeordneten Knut Abraham den Koordinator f\u00fcr die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit. Am Samstag werden wir mit Expertinnen und Experten wie z.B. dem bei uns mittlerweile durch Veranstaltungen der Europa-Union bekannten Schriftsteller und Publizisten Marko Martin \u00fcber Desinformationskampagnen diskutieren und uns mit Fragen der politischen Bildung, insbesondere Angeboten f\u00fcr die junge Generation, auseinandersetzen. Ein Kulturangebot rundet das Programm ab.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Interessierte aus unseren Reihen, die am Programm vom Samstag inklusive der Mahlzeiten teilnehmen wollen, f\u00e4llt ein kleiner Kostenbeitrag an, der niemanden abschrecken sollte. Ihr Interesse k\u00f6nnen Sie schon jetzt dem Vorstand signalisieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>7.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Podiumsdiskussion \u201eRasender Stillstand \u2013 Belarus, eine Revolution und die Folgen\u201c mit Ingo Petz und Vertreterinnen und Vertretern der belarusischen Diaspora am Freitag, den 26. Juni 2026, 19 Uhr, Galerie Alte Feuerwache<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Journalisten und Autor Ingo Petz, der u.a. mit der Flugschrift \u201eRasender Stillstand \u2013 Belarus, ei-ne Revolution und die Folgen\u201c einen umfassenden Blick auf das nur scheinbar periphere Belarus vermittelt hat, sowie mit Angeh\u00f6rigen der politischen belarusischen Diaspora aus der Organisation Razem wollen wir die politische Lage in diesem osteurop\u00e4ischen Land, das immer nur kurzzeitig in der Medienberichterstattung Erw\u00e4hnung findet, besprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor f\u00fcnf Jahren legte die belarusische Zivilgesellschaft ihr demokratisches Gesellenst\u00fcck vor: Millionen gingen 2020 gegen das System des Diktators Lukaschenko auf die Stra\u00dfe. Der antwortete mit brutaler Repression. Welche Auswirkungen hat die Repression auf die Gesellschaft? Wie sehen Alltag und Atmosph\u00e4re in Belarus mit seinen vielen Tausend politischen Gefangenen aus? Was treibt die Unterst\u00fctzer des Regimes? Und die F\u00fchrung der Opposition im Exil? Welche Szenarien f\u00fcr einen Wandel sind \u00fcberhaupt denkbar?<\/p>\n\n\n\n<p>Ingo Petz ist einer der besten Kenner der Geschichte, Kultur und Politik von Belarus. Er studierte Osteurop\u00e4ische Geschichte, Slawistik und Politikwissenschaft in K\u00f6ln und Russland. Beim online-Portal de-koder.org leitet er die Belarus-Redaktion, zudem hat er Journalismus an belarusischen und ukrainischen Einrichtungen unterrichtet. Er lebt und arbeitet in Berlin.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>8.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stipendienarbeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir freuen uns riesig dar\u00fcber, im kommenden Sommersemester sogar zwei Germanistik-Stipendiatinnen begr\u00fc\u00dfen zu k\u00f6nnen, nachdem wir in 2025 nur Medizin-Teilstipendien vergeben konnten. Mit Ihren Spendengeldern wird das alles m\u00f6glich. Haben Sie herzlichen Dank!<\/p>\n\n\n\n<p>Auf ein baldiges und m\u00f6glichst zahlreiches Wiedersehen freut sich<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr<\/p>\n\n\n\n<p>Harm Adam, Vorsitzender<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Rundbrief\u00a02. Halbjahr 2025<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde der G\u00f6ttinger DPG,<\/p>\n\n\n\n<p>auf der R\u00fcckreise von den 6. G\u00f6ttingen-Thorner-Gespr\u00e4chen wurden die deutschen Teil-nehmerinnen und Teilnehmer mit stundenlangen Verz\u00f6gerungen wegen der wechselsei-tigen Grenzkontrollen konfrontiert. Diese Kontrollen verursachten Staus, wirtschaftliche Verluste, gesellschaftliche Spannungen und verschwendete Sicherheitsressourcen. \u00dcber die Medien haben wir gefordert, offene Grenzen als eine der gr\u00f6\u00dften Errungenschaften der europ\u00e4ischen Einigung nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Das vorab.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Terminkalender f\u00fcr das zweite Halbjahr 2025 ist randvoll mit interessanten \u00f6ffentlichen Veranstaltungen, die Sie bitte in pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4chen im Freunde- und Bekanntenkreis bewerben wollen.<\/p>\n\n\n\n<ol type=\"1\" start=\"1\">\n<li><strong>Autorenlesung \u201ePolnischer Abgang\u201c mit Mariusz Hoffmann am Donnerstag, den 4. September 2025, 19 Uhr, Foyer des Museum Friedland, Bahnhofstra\u00dfe<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Unser Autor geh\u00f6rt zu den interessanten jungen Stimmen in der deutschsprachigen Ge-genwartsliteratur. Sein Werk \u201ePolnischer Abgang\u201c ist thematisch mit \u201eFriedland\u201c ver-kn\u00fcpft: \u201cSalesche, ein Dorf in Polen 1990: Jarek Sobota und seine Eltern packen ihre Sachen. Sie wollen nach Deutschland, so wie Oma Agnieszka acht Jahre zuvor die Flucht angetreten hatte. Doch wovor war sie wirklich geflohen? Niemand will es dem 14-J\u00e4hrigen sagen. Als Jarek ins Schlepperauto steigt, wei\u00df er nur eins genau: Er wird nicht zur\u00fcckkehren. Doch statt zu Agnieszka nach Hannover zu fahren, geht es f\u00fcr die Sobotas schnurstracks in die Aussiedlerlandestelle Hamm. Und auch nachdem sie die Aufnahme-best\u00e4tigung in Deutschland erhalten, r\u00fcckt das Wiedersehen mit der Gro\u00dfmutter in immer weitere Ferne.\u201c Der Rezensent des Deutschlandfunks gab an, den so komischen wie wunderbar &#8222;schr\u00e4gen&#8220; und &#8222;wahrnehmungssatten&#8220; Roman gern gelesen zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Autor Mariusz Hoffmann wurde 1986 in Polen geboren. Er studierte Philosophie in Hamburg und Literarisches Schreiben in Hildesheim, wo er Mitherausgeber einer Litera-turzeitschrift war. Zuletzt erhielt er 2022 das Arbeitsstipendium f\u00fcr deutschsprachige Literatur des Berliner Senats und 2023 das Alfred-D\u00f6blin-Stipendium. Wir kooperieren hier erneut mit dem Museum Friedland, das am Tag der insgesamt kostenfreien Veran-staltung bereits um 17.30 Uhr eine F\u00fchrung durch das Museum anbietet.<\/p>\n\n\n\n<ol type=\"1\" start=\"2\">\n<li><strong>Autorenlesung Hans-Haiko Seifert zu seinem Roman \u201eJoanna\u201c am Freitag, den 12. September 2025, 19 Uhr, Galerie Alte Feuerwache, Ritterplan 4, G\u00f6ttingen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Joanna ist ein Roman des Dresdner Autors Hans-Haiko Seifert, der sich nach Beendigung seiner beruflichen T\u00e4tigkeit, zuletzt in der IT-Abteilung eines Energieversorgers, ganz dem Schreiben widmet. Er schildert in 67 Erz\u00e4hlungen, allesamt unter der Oberfl\u00e4che miteinander verbunden und doch ist jede einzeln lesbar wie eine Geschichte, die Geschichte einer Liebe in Zeiten des Umbruchs. Hans-Haiko Seifert l\u00e4sst sich auf bemerkenswerte Weise intensiv auf unser \u00f6stliches Nachbarland ein. Marko Martin schreibt: \u201e\u2026 der unaufdringliche Ton, gewitzt und melancholisch, manchmal mit Eichendorffscher Taugenichts-Fr\u00f6hlichkeit, dann wieder ernst in Anbetracht der Vergangenheit und dem Fortwirken in die Gegenwart hinein, so dass ich mitunter an Andrzej Szczypiorski denken musste&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Inhalt: Georg fl\u00fcchtet aus Ostdeutschland &#8211; allerdings nicht nach Westen, wohin alle Welt sich auf den Weg macht, sondern in Richtung Osten, nach Warschau, Hauptsache weg! Dort scheint es, als habe die Weltgeschichte nur darauf gewartet, ihn Zeuge ihrer Weichenstellungen werden zu lassen. W\u00e4hrend sich Georg selbst vor allem f\u00fcr die polnische Cellostudentin Joanna interessiert, beginnt in Polen der Sommer des Aufbruchs 1980. Ein Gl\u00fccksfall f\u00fcr Georg und Joanna, w\u00e4re da nicht ein Missverst\u00e4ndnis, an dem die Weltgeschichte nicht ganz unschuldig ist und das f\u00fcr die beiden immer bedrohlicher wird.<\/p>\n\n\n\n<ol type=\"1\" start=\"3\">\n<li><strong>Autorenlesung und Gespr\u00e4ch mit Paul Bokowski zu seinem Roman \u201eSchlesenburg\u201c am Donnerstag den 25. September 2025, 19 Uhr, Galerie Alte Feuerwachse, Ritterplan 4, G\u00f6ttingen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Auf dem Holtenser Berg, in Grone-S\u00fcd \u2013 auch G\u00f6ttingen kennt sie: jene Blocksiedlungen mit langen Fluren und Familien, die aus den unterschiedlichsten Herk\u00fcnften und Gr\u00fcnden zusammenkamen. In genau solch einer Umgebung spielt der Roman Schlesenburg von Paul Bokowski, eine fein beobachtete, mal komische, mal melancholische Erz\u00e4hlung \u00fcber das Aufwachsen in einer migrantisch gepr\u00e4gten Siedlung am Rand der Stadt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSchlesenburg\u201c<em>&nbsp;erz\u00e4hlt von Fl\u00fcchtlingen und ihren Hiergeborenen, von Heimweh und einer neuen Heimat. Ein so warmherziger wie bitters\u00fc\u00dfer Roman \u00fcber den Traum von Anpassung und Wohlstand \u2013 und die Frage, wo man hingeh\u00f6rt, wenn man nicht zu sagen wei\u00df, wo man hergekommen ist.&nbsp;<\/em>Paul Bokowski liest aus seinem Romandeb\u00fct und spricht im Anschluss mit dem Publikum \u00fcber Heimweh, Zugeh\u00f6rigkeit und die Suche nach einer Heimat.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Gast wurde 1982 in Mainz geboren. Der Autor und Vorleser geh\u00f6rt seit vielen Jahren zur Speerspitze der deutschen Leseb\u00fchnenszene. Er ist Gr\u00fcndungsmitglied von PEN Berlin und der stadtbekannten Berliner Leseb\u00fchne \u00bbFuchs &amp; S\u00f6hne\u00ab. Im Herbst 2022 erschien sein autofiktionaler Roman \u00bbSchlesenburg\u00ab im btb Verlag. Paul Bokowski ist Verfasser des monatlichen literarischen Newsletters \u00bbFeine Auslese\u00ab. Er lebt und arbeitet in Berlin.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Woche 2025 statt. Zu unserem Bildungsanspruch passt, dass wir in Kooperation mit der \u00fcberparteilichen Europa-Union den Mainzer Politologen Ingo Espenschied f\u00fcr den 7. Oktober 2025 an das Theodor-Heuss-Gymnasium zu dem Thema \u201e75 Jahre Europa\u201c vermittelt haben.<\/p>\n\n\n\n<ol type=\"1\" start=\"4\">\n<li><strong>Landestagung am Samstag, den 18. Oktober 2025, ab 10.30 Uhr, Galerie Alte Feuerwache, G\u00f6ttingen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Wir haben kurzfristig die organisatorische Ausrichtung der Landestagung der Deutsch-Polnischen Gesellschaften in Niedersachsen e.V. zugesagt. Informationen folgen \u00fcber den Mailverteiler bzw. auf Anfrage voraussichtlich Anfang September 2025.<\/p>\n\n\n\n<ol type=\"1\" start=\"5\">\n<li><strong>Vortrag und Diskussion mit dem Journalisten Jan Opielka zu \u201ePolen heute\u201c am Dienstag, den 21. Oktober 2025, 19 Uhr, Galerie Alte Feuerwachse, Ritterplan 4, G\u00f6ttingen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Jan Opielka, geb. 1977 in Pyskowice\/ Polen, ist Politikwissenschaftler und Anglist. Er arbeitet als freier Journalist seit 2005 f\u00fcr deutschsprachige Printmedien und Radiosender in Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz, sowie f\u00fcr Pressetitel in Polen. Zudem ist der bei Gliwice\/Gleiwitz lebende Gast Autor mehrerer Fachb\u00fccher. Mit ihm werden wir \u00fcber die gesellschaftlichen Zerw\u00fcrfnisse und die politische Lage in Polen nach den Pr\u00e4sidentschaftswahlen und der j\u00fcngsten Regierungsumbildung diskutieren.<\/p>\n\n\n\n<ol type=\"1\" start=\"6\">\n<li><strong>Zweisprachige Lesung mit Brygida und Justina Helbig: \u201eIm Namen der Mutter und der Tochter\u201c am Donnerstag, den 6. November 2025, 19 Uhr, Galerie Alte Feuerwache, G\u00f6ttingen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Die Migrationsliteratur hat sich l\u00e4ngst von der Nische ins Herz der Gegenwartsliteratur vorgearbeitet \u2013 sie pr\u00e4gt den Diskurs, f\u00fcllt Bestsellerlisten und er\u00f6ffnet neue Perspektiven auf das Leben zwischen den Kulturen. Die Neuerscheinung \u201eW imi\u0119 matki i c\u00f3rki \/ Im Namen der Mutter und der Tochter\u201c f\u00fcgt sich kraftvoll in diese literarische Bewegung ein \u2013 und sprengt zugleich deren Grenzen. Denn dieses Werk kreist nicht nur um das Thema Emigration, sondern verhandelt universelle Fragen: die fragile Beziehung zwischen Eltern und ihren erwachsenen Kindern, das Schreiben als Form der Selbstheilung, den inneren Zwang zur Selbstoptimierung \u2013 und die heilsame Macht des Innehaltens inmitten einer getriebenen Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Autorin Brygida Helbig und ihre Tochter, die Psychologin und Literatin Justina Helbig, lesen aus ihrem gemeinsamen Buch \u2013 einer ebenso humorvollen wie tiefgr\u00fcndigen Mutter-Tochter-Geschichte. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen zwischen einem Berlin im Ausnahmezustand der Pandemie, dem Herkunftsland Polen und dem Versuch, alte Rollenmuster zu durchbrechen und neue Wege der Selbstverwirklichung zu finden. W\u00e4hrend der Lesung werden Polnisch und Deutsch dabei ineinander flie\u00dfen \u2013 und schaffen einen Raum f\u00fcr N\u00e4he, Austausch und generations\u00fcbergreifende Perspektiven.<\/p>\n\n\n\n<p>Brygida Helbig, geboren in Szczecin (Polen), ist Autorin, Literaturwissenschaftlerin und Podcasterin. Sie promovierte an der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum, habilitierte sich an der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin, war Professorin an der Universit\u00e4t Pozna\u0144 sowie Leiterin der Gesch\u00e4ftsstelle Polonia (Biuro Polonii) in Berlin. Ihre Romane und Essays \u2013 u.\u202fa. Niebko, Enerdowce i inne ludzie, Inna od siebie \u2013 wurden mehrfach ausgezeichnet und u.\u202fa. f\u00fcr den renommierten polnischen Nike-Preis nominiert. Sie lebt in Deutschland und ist momentan als Stipendiatin des Deutschen Kulturforums \u00d6stliches Europa Stadtschreiberin von Stettin.<\/p>\n\n\n\n<p>Justina Helbig, geboren im Ruhrgebiet, studierte Psychologie in Gro\u00dfbritannien. Sie ist Coachin f\u00fcr Familien- und Paarbeziehungen. Sie lebt in Deutschland und bietet unter anderem psychologische Beratung im Rahmen der Gesch\u00e4ftsstelle der Polonia (online) an. \u201eW imi\u0119 matki i c\u00f3rki\u201c ist ihr literarisches Deb\u00fct als Buchautorin.<\/p>\n\n\n\n<ol type=\"1\" start=\"7\">\n<li><strong>Verleihung des 29. Samuel-Bogumi\u0142-Linde-Preises am 15. November 2025 in G\u00f6ttingen und Gemeinsamer Bundeskongress vom 21.-23. November 2025 in Bremen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Anspruch des Samuel-Bogumi\u0142-Linde-Preises der Partnerst\u00e4dte G\u00f6ttingen und Toru\u0144\/Thorn ist es, Autorinnen und Autoren zu ehren, deren Wort Ideale und Werte schafft, die Menschen, Gesellschaften und Nationen zum gemein-samen Gespr\u00e4ch f\u00fchren. Am 15. November 2025 wird der Preis um 18 Uhr im Deutschen Theater an den deutschen Literaten Daniel Kehlmann und den polnische Schriftsteller Jacek Dehnel verliehen. Im \u00fcbrigen wird der gemeinsame Bundeskongress des Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband e.V. und des Landesverbandes der Polnisch-Deutschen Gesellschaften zu \u201eNachbarschaft in der Mitte Europas\u201c vom 21. bis 23. November 2025 in Bremen stattfinden. Interessierte informieren sich auf&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.dpg-bv.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.dpg-bv.de<\/a>&nbsp;oder bei mir ab ca. Mitte September 2025.<\/p>\n\n\n\n<ol type=\"1\" start=\"8\">\n<li><strong>Autorenlesung mit Ulrike Draesner, Tr\u00e4gerin des Kulturpreises Schlesien 2025, zu \u201eDie Verwandelten\u201c am Donnerstag, den 27 November 2025, 19 Uhr, Galerie Alte Feuerwache, Ritterplan 4, 37073 G\u00f6ttingen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Am 20. September 2025 wird unserer Autorin der Kulturpreis Schlesien im schlesischen Wa\u0142brzych \/ Waldenburg verliehen (Interessierte an Einladungen ab 2026 melden sich bitte). Im Vorjahr befand die Jury des Literaturpreises der Konrad-Adenauer-Stiftung: \u201eUlrike Draesners Werke halten \u2013 mit hochentwickeltem Sprachbewusstsein \u2013 literarische Signale politischer Vorg\u00e4nge in Zeitenwenden fest; sie bezeugen dadurch die verwandelnde Kraft der Literatur.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Mitrei\u00dfend und ergreifend schreibt Ulrike Draesner in ihrem Roman \u201eDie Verwandelten\u201c \u00fcber Frauen und Krieg, unterdr\u00fcckte Erinnerungen und die Folgen des Schweigens: Eine nationalsozialistische Vorzeigemutter, die anderen beibringt, wie Kinder zu erziehen sind, doch \u00fcber das Wichtigste, was sie verloren hat, niemals spricht. Eine K\u00f6chin, die lieber Frauen geliebt h\u00e4tte als den Dienstherrn, unterwegs durch das zerst\u00f6rte Deutschland im Sommer 1945. Ein M\u00e4dchen in M\u00fcnchen Solln, geboren in einem Lebensbornheim der SS. Eine alleinerziehende Anw\u00e4ltin von heute, die nach dem Tod ihrer Mutter unverhofft eine Wohnung in Wroc\u0142aw erbt \u2013 und einen polnischen Zweig der Familie entdeckt. Alle Figuren verbindet ein Jahrhundert von Krieg und Nachkrieg, Flucht und Vertreibung, von Gewalt. Was bedeutet es, in einem Staat zu leben, der Menschenzucht betreibt? Und wie dar\u00fcber schreiben, was den Frauen im Krieg geschieht? Was ihnen die Sprache nimmt. Was sie f\u00fcr immer verwandelt. Und wie \u00fcber die unsichtbare Kraft, die verhindert, dass sie daran zerbrechen?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Autorin gibt den Verwandelten ihre Stimmen zur\u00fcck. Sie erfinden sich neu, wechseln Sprache und Land, \u00fcberraschen sich selbst mit ihrem Mut, ihrem Humor, ihrer Kraft. Die Bedeutung von Familie ver\u00e4ndert sich, Freir\u00e4ume entstehen. Ein ersch\u00fctternder Roman, bewegend, aufw\u00fchlend, z\u00e4rtlich, klug.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Gast, geboren 1962 in M\u00fcnchen, lebt gemeinsam mit ihrer Tochter als freie Schriftstellerin in Berlin und in Leipzig, wo sie seit 2018 das Deutsche Literaturinstitut Leipzig leitet. Der Weg zum Schreiben f\u00fchrte \u00fcber ein 1981 in M\u00fcnchen begonnenes Jurastudium. Nach einem Stipendienjahr in Oxford wechselte Ulrike Draesner zu Anglistik, Germanistik und Philosophie und promovierte 1992 in Germanistischer Medi\u00e4vistik.<\/p>\n\n\n\n<ol type=\"1\" start=\"9\">\n<li><strong>Adventsbegegnung in Kooperation mit POLONIKA am Donnerstag, den 4. Dezember 2025, 18.30 Uhr, Galerie Alte Feuerwache, Ritterplan 4, 37073 G\u00f6ttingen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Die gemeinsam mit POLONIKA organisierte traditionelle Adventsbegegnung mit Beitr\u00e4gen des deutsch-polnischen Projektchores unter der Leitung von Dorota Dobosz und von Diakon Wolfgang Ziehe zu Weihnachtsbr\u00e4uchen findet am 4. Dezember wieder wie gewohnt in der Galerie Alte Feuerwache statt. Helfende H\u00e4nde sind willkommen!<\/p>\n\n\n\n<ol type=\"1\" start=\"10\">\n<li><strong>\u201eAntiukrainisch, antideutsch und antieurop\u00e4isch \u2013 Polens neue Mehrheit?\u201c mit Philipp Fritz, Korrespondent der WELT in Warschau, am Dienstag, den 9. Dezember 2025, 19 Uhr, Galerie Alte Feuerwache, Ritterplan 4, 37073 G\u00f6ttingen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Das Thema reflektiert den Ausgang der Pr\u00e4sidentschaftswahlen vom 1. Juni 2025 bzw. die Wahlkampagne des neuen Pr\u00e4sidenten Karol Nawrocki und der ihn unterst\u00fctzenden nationalkonservativen PiS. Ist die Schlussfolgerung aber auch stimmig? Das werden wir in einer Veranstaltungskooperation mit der federf\u00fchrenden G\u00f6ttinger Europa-Union erfahren wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Philipp Fritz, Jahrgang 1987, ist seit 2018 freier Korrespondent f\u00fcr die WELT in Warschau und zeichnet f\u00fcr Ostmitteleuropa zust\u00e4ndig. Zuvor war er Redakteur beim Osteuropa-Nachrichtenmagazin \u201en-ost\u201c in Berlin und als freier Journalist unter anderem f\u00fcr die Tageszeitung, die \u201eBerliner Zeitung\u201c, \u201eZeit\u201c oder die \u201eJ\u00fcdische Allgemeine\u201c mit Schwerpunkten auf Osteuropa und Kulturthement\u00e4tig. In seiner beruflichen T\u00e4tigkeit profitiert Fritz von einem Studium der Politikwissenschaft und der Kulturwissenschaft an der Universit\u00e4t Bremen und der Jagiellonen-Universit\u00e4t in Krakau.<\/p>\n\n\n\n<ol type=\"1\" start=\"11\">\n<li><strong>Dank f\u00fcr Spenden, Stipendienvergabe<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Ein besonderer Dank gilt heute wieder allen&nbsp;<strong>Spenderinnen und Spendern.<\/strong>&nbsp;F\u00fcr das leider in 2025 aufgrund der Absage der vorgesehenen Studentin entfallene Germanistikstipendium werden wir neue Ausschreibungskriterien entwickeln, um die Zielgruppe in Thorn zu vergr\u00f6\u00dfern. Teilstipendien f\u00fcr Medizinstudierende vergeben wir hingegen st\u00e4ndig.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf ein baldiges Wiedersehen freut sich<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr<\/p>\n\n\n\n<p>Harm Adam, Vorsitzender<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:48px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Rundbrief&nbsp;1. Halbjahr 2025 mit Einladung zur Mitgliederversammlung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>27.12.2024<\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde der G\u00f6ttinger DPG,<\/p>\n\n\n\n<p>in diesen schwierigen Zeiten, in denen Putins russl\u00e4ndische M\u00f6rderbanden selbst \u00fcber Weihnachten nicht davor zur\u00fcckschrecken, die ukrainische Zivilgesellschaft durch massive Angriffe auf den Energiesektor zu terrorisieren, m\u00fcssen wir als Gesellschaft den schmalen Grat bew\u00e4ltigen, einerseits die richtigen europapolitischen Schwerpunkte zu setzen und andererseits an unserem Kurs festzuhalten, allen Generationen politische und kulturelle Bildung mit deutsch-polnischem Akzent zu vermitteln.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem m\u00fcssen wir uns bem\u00fchen, nicht nur neue Mitglieder zu gewinnen, sondern Menschen zu motivieren, f\u00fcr einzelne Projekte oder im Vorstand Verantwortung zu \u00fcbernehmen. Das alles geschieht vor dem Hintergrund knapper finanzieller Ressourcen in Abh\u00e4ngigkeit von der immer wieder erfreulichen Gro\u00dfz\u00fcgigkeit unserer Mitglieder.<\/p>\n\n\n\n<p>Der nachfolgende Terminkalender f\u00fcr das erste Halbjahr 2025 ist eine Momentaufnahme und wird noch um Veranstaltungen an weiterf\u00fchrenden Schulen in S\u00fcdniedersachsen und solchen, bei denen wir mit externen Partnern kooperieren, erg\u00e4nzt:<\/p>\n\n\n\n<ol type=\"1\" start=\"1\">\n<li><strong>Videokonferenz zum Deutsch-Polnischen Barometer mit&nbsp;<a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Dr. Agnieszka \u0141ada-Konefa\u0142<\/a>, stellvertretende Direktorin Deutsches-Polen Institut (DPI), am Dienstag, den 28. Januar 2025, 19 Uhr<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Seit 25 Jahren werden regelm\u00e4\u00dfig die Ansichten von Polen und Deutschen \u00fcber die gegenseitige Wahrnehmung, die deutsch-polnischen Beziehungen sowie deren aktuelle Herausforderungen erhoben und analysiert. Die Politikwissenschaftlerin Dr. Agnieszka \u0141ada-Konefa\u0142 begleitet das Projekt, das aktuell in Zusammenarbeit des Instituts f\u00fcr \u00d6ffentliche Angelegenheiten in Warschau, der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen, der Stiftung f\u00fcr deutsch-polnische Zusammenarbeit und des Deutschen Polen-Instituts verantwortet wird, schon seit vielen Jahren. So kann sie uns \u00fcber Trends der wechselseitigen Wahrnehmung und Einstellungen zur Entwicklung Europas authentisch berichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vortrag erfolgt in dem bew\u00e4hrten Format einer Videokonferenz, die keiner Voranmeldung bedarf. Der Link&nbsp;<a href=\"https:\/\/us02web.zoom.us\/j\/8718595858\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/us02web.zoom.us\/j\/8718595858<\/a>&nbsp;kann gerne an Interessierte weitergegeben werden.<\/p>\n\n\n\n<ol type=\"1\" start=\"2\">\n<li><strong>Vortrag \u201eQuo vadis \u2013 ein Roman schreibt Geschichte\u201c mit Dr. Matthias Kneip am Dienstag, den 13. M\u00e4rz 2025, 19 Uhr, Galerie Alte Feuerwache, Ritterplan 4, G\u00f6ttingen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>\u201eQuo vadis\u201c ist vielen Deutschen ein Begriff. Aus der Bibel, aus dem Kino, aus der Literatur.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber nur wenige verbinden mit \u201eQuo vadis\u201c den Roman des polnischen Schriftstellers Henryk Sienkiewicz, der 1905 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde. W\u00e4hrend f\u00fcr Deutsche \u201eQuo vadis\u201c vor allem mit der Verfolgung der Christen unter Kaiser Nero assoziiert wird, gilt der Roman in Polen auch als Schl\u00fcsselroman f\u00fcr die Teilungszeit Polens und die damit einhergehende Unterdr\u00fcckung des katholischen Polens insbesondere im russisch besetzten Teil. Nach einem kurzen Einblick in Leben und Werk dieses Autors wird der Roman in Ausz\u00fcgen vorgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Matthias Kneip studierte Germanistik, Ostslawistik und Politologie an der Universit\u00e4t Regensburg. Seit 2000 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt t\u00e4tig, dar\u00fcber hinaus arbeitet er auch als Schriftsteller, Publizist und Polenreferent. F\u00fcr sein Schaffen erhielt Kneip zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 2011 den Kulturpreis Schlesien und 2012 das Verdienstkreuz der Republik Polen. Eine Schulveranstaltung ist f\u00fcr den Folgetag geplant.<\/p>\n\n\n\n<ol type=\"1\" start=\"3\">\n<li><strong>Mitgliederversammlung am Freitag, den 21. M\u00e4rz 2025, 19 Uhr, Robert-Koch-Stra\u00dfe 2, 37075 G\u00f6ttingen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Zu unserer Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) laden wir auf Freitag, den 21. M\u00e4rz 2025, 19 Uhr, in die Bibliothek der Kanzlei Menge Noack Rechtsanw\u00e4lte, Robert-Koch-Stra\u00dfe 2, 37075 G\u00f6ttingen, ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tagesordnung schlagen wir wie folgt vor:<\/p>\n\n\n\n<p>1.&nbsp;&nbsp; Er\u00f6ffnung und Begr\u00fc\u00dfung sowie Feststellen der Beschlussf\u00e4higkeit<\/p>\n\n\n\n<p>2.&nbsp;&nbsp; Genehmigung der Tagesordnung und Wahl eines Protokollf\u00fchrers<\/p>\n\n\n\n<p>3.&nbsp;&nbsp; Mitgliederentwicklung und Begr\u00fc\u00dfung neuer Mitglieder<\/p>\n\n\n\n<p>4.&nbsp;&nbsp; Bericht des Vorsitzenden<\/p>\n\n\n\n<p>5.&nbsp;&nbsp; Bericht des Schatzmeisters<\/p>\n\n\n\n<p>6.&nbsp;&nbsp; Aussprache zu den Berichten<\/p>\n\n\n\n<p>7.&nbsp;&nbsp; Bericht der Kassenpr\u00fcfer<\/p>\n\n\n\n<p>8.&nbsp;&nbsp; Entlastung des Vorstandes<\/p>\n\n\n\n<p>9.&nbsp;&nbsp; Antr\u00e4ge (Antragsfrist: 14. M\u00e4rz 2025, schriftlich an den Vorstand)<\/p>\n\n\n\n<p>10. Ausblick auf die Jahresplanung 2025\/2026<\/p>\n\n\n\n<p>12. Verschiedenes (Anfragen und Anregungen)<\/p>\n\n\n\n<ol type=\"1\" start=\"4\">\n<li><strong>Vortrag und Lesung \u201eIch habe eine Barrikade gebaut. Gedichte von Anna \u015awirszczy\u0144ska\u201c mit Prof. Dr. Peter Oliver Loew, Direktor Deutsches-Polen Institut, am Donnerstag, den 10. April 2025, Galerie Alte Feuerwache, Ritterplan 4, G\u00f6ttingen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Anna \u015awirszczy\u0144ska, geboren 1909 in Warschau und gestorben 1984 in Krakau, geh\u00f6rt in Polen zu den bekanntesten Dichterinnen und Dichtern des 20. Jahrhunderts. 1974 erschien \u201eBudowa\u0142am barykad\u0119\u201c (Ich habe eine Barrikade gebaut), das 100 Gedichte versammelt, die sich auf den Warschauer Aufstand beziehen, der sich am 1. August 2024 zum 80. Mal j\u00e4hrte. \u015awirszczy\u0144ska erlebte die Zeit der Besatzung und des Aufstands als Sanit\u00e4terin.&nbsp; Der Literatur-Nobelpreistr\u00e4ger Czes\u0142aw Mi\u0142osz schrieb \u00fcber den Gedichtband seiner Landsfrau: \u201eSowohl in der polnischen Dichtung als auch in der Weltliteratur nimmt dieser Band einen besonderen Platz ein, als poetische Reportage von einem Ereignis, das zu den gro\u00dfen Trag\u00f6dien des 20. Jahrhunderts geh\u00f6rt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Gast Prof. Dr. Peter Oliver Loew hat die \u00dcbersetzung in die deutsche Sprache besorgt und die Ver\u00f6ffentlichung im Secession Verlag initiiert. Loew studierte an der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, der Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t Freiburg und der Freien Universit\u00e4t Berlin Osteurop\u00e4ische Geschichte, Slawistik und Volkswirtschaftslehre. Er promovierte zur lokalen Geschichtskultur Danzigs an der FU Berlin und habilitierte sich an der TU Dresden.<\/p>\n\n\n\n<ol type=\"1\" start=\"5\">\n<li><strong>Vortrag \u201eGrenz\u00fcberschreitung, Grenzerfahrung und Entgrenzung in der zeitgen\u00f6ssischen polnischen Literatur\u201c mit Dr. Hans Christian Trepte am Donnerstag, den 8. Mai 2025, 19 Uhr, Galerie Alte Feuerwache<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Der Leipziger Literaturwissenschaftler Dr. Hans Christian Trepte stellt sich in seinem Vortrag zentralen Themen und Motiven moderner literarischer Werke aus Polen und wird paradigmatische Beispiele aus den Werken von Andrzej Stasiuk, Joanna Bator, Szczepan Twardoch, Olga Tokarczuk und Tomasz Jedrowski beleuchten. Dabei stehen Aspekte wie die \u00dcberschreitung geographischer, kultureller und gesellschaftlicher Grenzen, die Erfahrung des Fremdseins sowie das Aufl\u00f6sen tradierter Identit\u00e4tsvorstellungen im Mittelpunkt. Letztlich wirbt unser Gast daf\u00fcr, Grenz\u00fcberschreitungen in einer zunehmend globalisierten und pluralistischen Welt nicht nur als Herausforderung, sondern auch und gerade als Chance f\u00fcr neue Perspektiven zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<ol type=\"1\" start=\"6\">\n<li><strong>\u201e6. G\u00f6ttingen-Thorner Gespr\u00e4che\u201c vom 30. Mai bis 1. Juni 2025 in Thorn<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Im Hintergrund laufen die Vorbereitungen f\u00fcr unsere sechste Veranstaltungskooperation mit der Thorner Polnisch-Deutschen Gesellschaft bereits auf Hochtouren. Inhaltlich wollen wir uns in 2025 mit dem Beitrag der Zivilgesellschaft f\u00fcr gelingende deutsch-polnische Beziehungen befassen. Das haben wir f\u00fcr unsere Projektantr\u00e4ge im Arbeitstitel &#8222;Neue Perspektiven wagen &#8211; deutsch-polnischen Dialog neu denken: Potenziale und Impulse der Zivilgesellschaft&#8220; zusammengefasst. Neben Diskussionsrunden mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik und den Medien wollen wir die Vielfalt des deutsch-polnischen Dialogs durch Einladungen an verschiedenste Organisationen zum Ausdruck bringen. F\u00fcr all diejenigen, die die Seminarteilnahme mit einem verl\u00e4ngerten Aufenthalt in G\u00f6ttingens Partnerstadt oder anderswo in Polen verbinden wollen, ist das Himmelfahrtswochenende ideal.<\/p>\n\n\n\n<p>Reservierungen zur Teilnahme k\u00f6nnen bereits jetzt bei mir erfolgen. Die finanziellen Bedingungen werden sich an denen der Vorjahre orientieren. Mithin soll gegen einen geringen Teilnahmebeitrag f\u00fcr freie Kost und Logis gesorgt werden. Ein Fahrtkostenzuschuss zur individuellen Anreise &#8211; vorzugsweise in Fahrgemeinschaften als Gruppe mit der Bahn oder dem Pkw \u2013 ist geplant.<\/p>\n\n\n\n<ol type=\"1\" start=\"7\">\n<li><strong>Vortrag \u201eEntwicklungspotentiale von Migration\/Emigration \u2013 zur (Un-) Sichtbarkeit der Polonia\u201c mit Dr. habil. Brygida Helbig am Donnerstag, den 12. Juni 2025, 19 Uhr, Galerie Alte Feuerwache<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Mit unserer Referentin Dr. habil. Brygida Helbig (manchmal auch: Brigitta Helbig-Mischewski, K\u00fcnstlername: Anna Maria Birkenwald) begr\u00fc\u00dfen wir eine in Berlin lebende zweisprachige Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin, die bis 2021 als Professorin der Adam-Mickiewicz-Universit\u00e4t in Posen lehrte und seit 2023 u.a. die Gesch\u00e4ftsstelle der Polonia in Berlin leitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gesch\u00e4ftsstelle der Polonia ist 2011 auf der Grundlage eines bilateralen Abkommens zwischen der polnischen und der deutschen Regierung sowie der polnischen Gemeinschaft in Deutschland und der deutschen Minderheit in Polen (\u201erunder Tisch\u201c) entstanden und widmet sich der Vernetzung von Aktivit\u00e4ten der Polonia, um deren Sichtbarkeit zu erh\u00f6hen. Helbig schreibt folgerichtig, dass es f\u00fcr viele &#8222;\u00e4ltere&#8220; Emigrantinnen und Emigranten zum Alltag in der deutschen Gesellschaft geh\u00f6rte, die polnische Identit\u00e4t zu &#8222;verstecken&#8220;. Sie pl\u00e4diert: \u201eJetzt aber k\u00f6nnen und wollen wir uns zeigen \u2013 mit dem kulturellen Mehrwert, den wir in die Gesellschaft einbringen.\u201c Unsere stellvertretende Vorsitzende Klaudia Hanisch \u00fcbernimmt die Moderation der sich anschlie\u00dfenden Diskussion.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Den Rundbrief versende ich zur Vermeidung erh\u00f6hter Portokosten noch im alten Jahr 2024.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf ein baldiges und m\u00f6glichst zahlreiches Wiedersehen freut sich<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr<\/p>\n\n\n\n<p>Harm Adam, Vorsitzender<\/p>\n\n\n\n<p>Deutsch-Polnische Gesellschaft G\u00f6ttingen e.V.<\/p>\n\n\n\n<p>Harm Adam, Vorsitzender<\/p>\n\n\n\n<p>Osterberg 16<\/p>\n\n\n\n<p>37120 Bovenden<\/p>\n\n\n\n<p>Tel.: &nbsp;+49-173-2917006 (mobil)<\/p>\n\n\n\n<p>Mail:&nbsp;<a href=\"mailto:mail@dpg-goettingen.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"mailto:mail@dpg-goettingen.de\">mail@dpg-goettingen.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Web:&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">dpg-goettingen.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Vereinskonto bei der Sparkasse G\u00f6ttingen:<\/p>\n\n\n\n<p>IBAN: DE14 2605 0001 0001 0736 18<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Archiv: Rundbriefe aus den letzten Jahren:<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/?p=3078\">2024<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/?p=2863\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">2023<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/?p=2865\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">2022<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/?p=2868\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">2021<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/?p=2870\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">2020<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/?p=2873\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">2019<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/?p=2875\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">2018<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/?p=2877\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">2017<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/?p=2879\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">2016<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/?p=2881\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">2015<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/?p=2883\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">2014<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/?p=2887\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">2013<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/?p=2889\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">2012<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group alignfull is-layout-constrained\"><div class=\"wp-block-group__inner-container\">\n<div class=\"wp-block-group alignfull is-content-justification-space-between is-layout-flex wp-container-6\" style=\"padding-top:var(--wp--preset--spacing--30);padding-right:var(--wp--preset--spacing--30);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);padding-left:var(--wp--preset--spacing--30)\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flex\"><div class=\"is-default-size wp-block-site-logo\"><a href=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/\" class=\"custom-logo-link\" rel=\"home\"><img loading=\"lazy\" width=\"3457\" height=\"1123\" src=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/wp-content\/uploads\/cropped-LOGO_DPG_lang-weissrand.png\" class=\"custom-logo\" alt=\"\" decoding=\"async\" srcset=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/wp-content\/uploads\/cropped-LOGO_DPG_lang-weissrand.png 3457w, https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/wp-content\/uploads\/cropped-LOGO_DPG_lang-weissrand-300x97.png 300w, https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/wp-content\/uploads\/cropped-LOGO_DPG_lang-weissrand-1024x333.png 1024w, https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/wp-content\/uploads\/cropped-LOGO_DPG_lang-weissrand-768x249.png 768w, https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/wp-content\/uploads\/cropped-LOGO_DPG_lang-weissrand-1536x499.png 1536w, https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/wp-content\/uploads\/cropped-LOGO_DPG_lang-weissrand-2048x665.png 2048w\" sizes=\"(max-width: 3457px) 100vw, 3457px\" \/><\/a><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-2\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n<nav class=\"is-responsive items-justified-right wp-block-navigation is-content-justification-right is-layout-flex wp-container-5\" aria-label=\"Hauptnavigation\"><button aria-haspopup=\"true\" aria-label=\"Men\u00fc \u00f6ffnen\" class=\"wp-block-navigation__responsive-container-open \" data-micromodal-trigger=\"modal-4\"><svg width=\"24\" height=\"24\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\" aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\"><rect x=\"4\" y=\"7.5\" width=\"16\" height=\"1.5\" \/><rect x=\"4\" y=\"15\" width=\"16\" height=\"1.5\" \/><\/svg><\/button>\n\t\t\t<div class=\"wp-block-navigation__responsive-container  \" style=\"\" id=\"modal-4\">\n\t\t\t\t<div class=\"wp-block-navigation__responsive-close\" tabindex=\"-1\" data-micromodal-close>\n\t\t\t\t\t<div class=\"wp-block-navigation__responsive-dialog\" aria-label=\"Men\u00fc\">\n\t\t\t\t\t\t\t<button aria-label=\"Men\u00fc schlie\u00dfen\" data-micromodal-close class=\"wp-block-navigation__responsive-container-close\"><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\" width=\"24\" height=\"24\" aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\"><path d=\"M13 11.8l6.1-6.3-1-1-6.1 6.2-6.1-6.2-1 1 6.1 6.3-6.5 6.7 1 1 6.5-6.6 6.5 6.6 1-1z\"><\/path><\/svg><\/button>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"wp-block-navigation__responsive-container-content\" id=\"modal-4-content\">\n\t\t\t\t\t\t\t<ul class=\"wp-block-navigation__container\"><li class=\" wp-block-navigation-item wp-block-navigation-link\"><a class=\"wp-block-navigation-item__content\"  href=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/?page_id=505\"><span class=\"wp-block-navigation-item__label\">Termine<\/span><\/a><\/li><li class=\" wp-block-navigation-item wp-block-navigation-link\"><a class=\"wp-block-navigation-item__content\"  href=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/?page_id=561\"><span class=\"wp-block-navigation-item__label\">Rundbriefe<\/span><span class=\"wp-block-navigation-item__description\">Rundbrief 2\/2010 G\u00f6ttingen, den 18.08.2010 An die Mitglieder und Freunde der Deutsch-Polnischen Gesellschaft G\u00f6ttingen Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde, mit diesem Rundbrief nach der Sommerpause laden wir Sie wieder herzlich ein, an den Veranstaltungen der Gesellschaft im zweiten Halbjahr 2010 zahlreich teilzunehmen und unsere Arbeit weiterhin zu unterst\u00fctzen. Dazu liegt diesem Brief ein Fragebogen bei, mit dem der Vorstand Ihre Meinung zu verschiedenen Bereichen unserer Arbeit erfragen m\u00f6chte. Bitte, f\u00fcllen Sie den Fragebogen nach bestem Wissen und Gewissen aus und senden ihn an den Vorstand zur\u00fcck (Adresse im Briefkopf)! Nicht zuletzt geht es uns auch um die Frage des DIALOG-Abonnments in Zukunft und Ihre Meinung dazu. Wir w\u00fcrden uns freuen, wenn Sie den Fragebogen bis zum 20.9.2010 zur\u00fcck schickten. Im August sind unsere beiden polnischen Stipendiatinnen, Magdalena Ciurus (Medizin) und Ewelina Minda (Germanistik), wieder in ihre Heimat zur\u00fcck gekehrt, nachdem sie im Sommersemester an der Georg-August-Universit\u00e4t G\u00f6ttingen erfolgreich ihre Studien beendet haben. Die Betreuung seitens der Gesellschaft hat wieder gut funktioniert. Auf folgende Veranstaltungen im zweiten Halbjahr weisen wir hin und hoffen auf Ihr Interesse: Der Kulturpreis Schlesien wird in diesem Jahr in Breslau vergeben. Preistr\u00e4ger sind Prof. Dr. Arno Herzig, Wissenschaftler, und Prof. Ewa Michnik,\u2026<\/span><\/a><\/li><li class=\" wp-block-navigation-item wp-block-navigation-link\"><a class=\"wp-block-navigation-item__content\"  href=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/?page_id=1060\"><span class=\"wp-block-navigation-item__label\">Gesellschaft heute und Vorstand<\/span><\/a><\/li><li class=\" wp-block-navigation-item wp-block-navigation-link\"><a class=\"wp-block-navigation-item__content\"  href=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/?p=1803\"><span class=\"wp-block-navigation-item__label\">Mitgliedschaft z\u00e4hlt<\/span><\/a><\/li><li class=\" wp-block-navigation-item wp-block-navigation-link\"><a class=\"wp-block-navigation-item__content\"  href=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/?page_id=1005\"><span class=\"wp-block-navigation-item__label\">Links<\/span><\/a><\/li><li class=\" wp-block-navigation-item wp-block-navigation-link\"><a class=\"wp-block-navigation-item__content\"  href=\"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/?page_id=1086\"><span class=\"wp-block-navigation-item__label\">Kontakt<\/span><\/a><\/li><\/ul>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><\/nav><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex\">\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rundbrief 1. Halbjahr 2026 mit Einladung zur Mitgliederversammlung Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde der G\u00f6ttinger DPG, in einem schwierigen Umfeld \u2013 mit dem andauernden russischen&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":505,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/561"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=561"}],"version-history":[{"count":155,"href":"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/561\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3428,"href":"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/561\/revisions\/3428"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/505"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dpg-goettingen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=561"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}