Adventsbegegnung in Kooperation mit POLONIKA am Donnerstag, den 4. Dezember 2025, 18.30 Uhr, Galerie Alte Feuerwache, Ritterplan 4, 37073 Göttingen


„Antiukrainisch, antideutsch und antieuropäisch – Polens neue Mehrheit?“ mit Philipp Fritz, Korrespondent der WELT in Warschau, am Dienstag, den 9. Dezember 2025, 19 Uhr, Galerie Alte Feuerwache, Ritterplan 4, 37073 Göttingen

Welche Signale sendet die polnische Politik nach den Präsidentschaftswahlen vom 1. Juni 2025? Der neue Präsident Karol Nawrocki und die ihn unterstützende nationalkonservative PiS haben im Wahlkampf scharfe Töne gegenüber Ukraine, Deutschland und der EU angeschlagen. Aber stimmt die These von einer „antiukrainischen, antideutschen und antieuropäischen“ Mehrheit wirklich?

Jüngste Meinungsumfragen (u. a. OGB, United Surveys, IBRiS, November 2025) zeigen: Zusammengenommen liegt ein starker Block rechtspopulistischer und rechtsextremer sowie antisemitischer Kräfte deutlich vor dem regierenden klassischen Mitte-Links-Lager – eine Konstellation, die Fragen nach der demokratischen Kultur in Polen neu stellt.

Darüber spricht Philipp Fritz, Korrespondent der WELT in Warschau,

Dienstag, 9. Dezember 2025, 19:00 Uhr
Galerie Alte Feuerwache, Ritterplan 4, 37073 Göttingen

Philipp Fritz (Jg. 1987) ist seit 2018 freier Korrespondent für die WELT in Warschau und dort für Ostmitteleuropa zuständig. Zuvor war er Redakteur beim Osteuropa-Nachrichtenmagazin „n-ost“ in Berlin und als freier Journalist u. a. für die taz, die Berliner Zeitung, DIE ZEIT und die Jüdische Allgemeine tätig – mit Schwerpunkten auf Osteuropa und Kulturthemen. Er studierte Politikwissenschaft und Kulturwissenschaft an der Universität Bremen und der Jagiellonen-Universität in Krakau.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Ein Eintritt wird nicht erhoben. Infos beim Vorsitzenden Harm Adam entweder über harm.adam@europa-union.de oder mail@dpg-goettingen.de